Computer im Knie
Das Sanitätshaus Jäckle in Singen stellt die Beinprothese C-Leg vor!


Ein Computer im Knie? Inline skaten und Rad fahren für Beinamputierte? Zu einer Informationsveranstaltung zum mikroprozessorgesteuerten Kniegelenksystem C-Leg (Computer- Bein) lud das Sanitätshaus Jäckle in Singen. Dabei handelt es sich um die erste Beinprothese der Welt, die vollständig durch einen Mikroprozessor gesteuert wird. Experten des Herstellers und ein oberschenkelamputierter Patient mit dieser Prothese informierten interessierte Patienten fachlich und auch praktisch.

"Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, betroffenen Amputierten eine neue Lebensqualität zu ermöglichen", sagt Helge-Manfred Jäckle, der sich mit seinem Team seit über 20 Jahren mit der Orthopädietechnik beschäftigt, auch mit der modernsten Technik. Seit 2002 ist das Sanitätshaus Jäckle lizenzierter Partner für die Versorgung der Patienten mit der C-Leg Technologie für die Region Hegau-Bodensee.


Elmar Neugebauer (links im Bild mit Helge-Manfred Jäckle) kann sich wieder selbstsicher bewegen: Das Sanitätshaus Jäckle in Singen informierte über das mikroprozessorgesteuerte Kniegelenk
C-Leg.

"Diese Mikrochip-Technologie ist einzigartig auf der Welt", erläutert Jäckle das Kniegelenksystem C-Leg. Ein Computer im Kniegelenk steuere den gesamten Zyklus des Gehens, sowohl die Schwung- als auch die Standphase. Winzige Sensoren würden 50 Mal in der Sekunde ermitteln, in welcher Phase sich der Prothesenträger gerade befindet und sich in Echtzeit auf jede Bewegung einstellen.
Die Resonanz der bisher von ihm mit dieser Prothese ausgestatteten Patienten sei eindeutig positiv. Auch die Patienten, die bei der Informationsveranstaltung zum ersten Mal die Prothese ausprobierten, hätten nach wenigen Gehschritten eine deutliche Verbesserung des Geh- und Stehgefühls und der prothetischen Sicherheit bestätigt.
Rückmeldungen von Patienten, die schon mit einer C-Leg Beinprothese Erfahrung haben, hat Jäckle schon mehrfach gehört. Aussagen wie: "Seit ich dieses Knie habe, bin ich nie mehr gestürzt" oder" lch stand selbst auf der Leiter und habe mein Wohnzimmer renoviert", bestätigen den Orthopädietechniker-Meister darin, sich weiterhin auf die modernsten Techniken einzulassen.
"Die technische Orthopädie ist ein sehr individuelles Berufsbild", erklärt Jäckle, "wir möchten mit allen uns zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten unseren Kunden mehr Lebensqualität bieten."
Weitere Informationen unter Telefon 07731 / 62872 Email: info@orthopaedie-jaeckle.de

CHRISTEL ROSSNER